Wir sind die Familie Zurbrügg

Unsere Familie besteht aus 4 Köpfen. Tabea und Marco und unsere zwei Töchter Sophie und Leonie. 

Ich (Tabea)  bin hier auf diesem Hof aufgewachsen, in Oberrohrdorf im Hinterbächli zur Schule und war schon als Kind ein völliges Landei. Ich hatte als Mädchen schon mein eigenes Schaf, meine eigene Katze und war überglücklich mit unseren Familienpferden. 

Ich habe nach Schulabschluss die Lehre als Tiermedizinische Praxisassistentin absolviert und mit guten Noten abgschlossen. Danach habe ich verschiedene Berufe ausprobiert, war im Sicherheitsdienst  und sogar in der Armee im Kosovo tätig. Ich habe die Berufmatur im gesundheitlich-sozialen Bereich gemacht und bin dank JuBla-Leiterkurs auch J&S ausgebildet. Die Feuerwehr Rohrdorf, wo ich im Atemschutz eingeteilt war, habe ich nach 5 Jahren wieder verlassen, weil ich auf Reisen ging. Danach habe ich meinen Mann Marco geheiratet und bald kam auch schon Sophie zu Welt und zwei Jahre später Leonie.

Sophie geht in den Kindergarten und nach den Sommerferien in die Schule.

Leonie kommt nach den Sommerferien in den Kindergarten.

Marco arbeitet bei der Firma Toggenburger als Projektleiter Krane und Transporte.

 

 

Unser Leitgedanke im Umgang mit den Pferden/Ponys:

Das Pferd ist mein Freund.

Es wird fair behandelt und es soll eine Selbstverständlichkeit sein, dass wir sichergehen , dass es seine natürlichen Bedürfnisse so gut wie möglich befriedigen kann. Das heisst für uns: Es soll sich soviel selber bewegen können wie es möchte, es soll Beschäftigung haben, auch wenn wir Menschen nicht im Stall sind.

Wir sind verantwortlich, dass es gesund bleibt, was auch der optimale Nährzustand beinhaltet. Weder zu dick, noch zu dünn.

Die Arbeit mit dem Pferd soll immer Spass machen, manchmal ist es sehr anstrengend, manchmal etwas langweilig, aber schlussendlich soll das Pferd spüren, dass du Freude an ihm hast.

Damit die Zusammenarbeit mit dem Pferd komplikationslos funktioniert, ist es wichtig, dass das Pferd richtig erzogen ist. Das ist das A und O. Wenn dies nicht der Fall ist, hast du im besten Falle 150kg die sich nicht bewegen wollen und im schlimmstem Falle 550kg die gegen dich eingesetzt werden.

Was bei meinen Pferden gut funktioniert hat bis jetzt, ist absolute Konsequenz, liebevolles Loben wenn sie etwas gut machen und nie aufgeben, wenn sie dich austesten. Dann werden manchmal geplante 10 Minuten Üben halt zu 45 Minuten üben. Immer mit einem positiven Erlebnis für beide aufhören und immer stolz auf das sein was man erreicht hat.

Wir arbeiten fast immer ohne Leckerlis, das lenkt verfressene Pferde zu sehr ab. Wir loben mit Streicheln und nicht mit Klopfen, da sie das nicht wirklich mögen und ganz am Schluss gibt es ein Leckerli, bevor sie wieder in den Stall dürfen.